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Nein, es wird einem nicht leicht gemacht.

Wer nebenberuflich oder als freischaffender Künstler im Hauptberuf tätig ist, und dabei nicht über den Prominentenstatus eines Götz George verfügt, der stößt mindestens einmal täglich an gesellschaftliche Grenzen.

Versuchen Sie mal, als Sängerin in der Schlager- oder Unterhaltungsbranche eine Berufsunfähigkeit zu erbetteln. Oder gehen Sie als Musiker auf Wohnungssuche. Wenn Sie Moderator/in sind, können Sie ja mal wegen eines Kredits zu Ihrer Hausbank marschieren. Viel Spaß! Bringen Sie aber auch gleich die Steuerbescheide der letzten 25 Jahre, eine Bescheinigung über völlige Abstinenz von irgendwelchen Geschlechtskrankheiten in Ihrem Organismus, ein ärztliches Attest, das Ihnen drogenleeres Blut bezeugt und ein paar Fotos Ihrer Wohnung mit. Künstlern ist ja schließlich alles zuzutrauen!

Wenn Sie das alles scheuen und lieber Geld auf die hohe Kante packen (welches Geld? Das, was ich für die sünhaft teure Miete in einem Haus bezahle, in dem ich üben kann und darf? Oder lieber das, was für die ersten 20 Klilometer drauf geht, die wir Reisenden ja nun nicht mehr steuerlich absetzen dürfen?), dann sehen Sie zu, dass Sie es in der Schweiz tun. Denn verdienen tun Sie ja offenkundig genug.

Fakt ist, dass es jenen Menschen, die aus beruflichen Gründen (nämlich weil sie eben singen, sprechen, körperliche Fitness haben müssen) ihren Körper hegen und pflegen, genau das Gegenteil vorgeworfen wird: Künstler führen ein unstetes Leben, sind genetisch bedingt drogenabhängig und erklären ihrem Berufsunfähigkeitversicherer nach drei Jahren des Einzahlens vom Höchstsatz, ihre Inspiration sei dahin und deswegen seien sie nun berufsunfähig... ha! Das ist kein Witz. Bei den drei Versicherungsgesellschaften, die uns überhaupt versichern, unterzeichnen wir brav eine Ausschließungsklausel mit eben diesem Inhalt. Dazu aber später mehr.

Diese Seiten sollen eine Sammlung werden. Adressen, seriöse Hilfe, Möglichkeiten, Geld zu sparen, unmittelbar und längerfristig, und gute Beratungsstellen können in der Agentur Künstenetz erfragt werden. Daneben bieten wir selbst eine Reihe preiswerter und getesteter Produkte an und hoffen, dass sich diese Angebotspalette in den folgenden Jahren immer weiter ausbaut und "vernetzt". Also: Melden Sie sich! Hinterfragen und beanspuchen Sie uns! Machen Sie Angebote für Künstler! Geben Sie sich eine Ruck und überlegen Sie, welches Kundenpotential Ihnen durch die Lappen geht! Künstler dieses Landes, erzählt uns von Euren Erfahrungen, lasst uns Testreihen durchführen, lasst uns sprechen, und lasst Euch von uns von der einen oder anderen Lösung Eures Problems überraschen. Kontakt ist alles!

Miriam Deforth 

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